Youtube für Proficellist und Dirigent : sie müssen ein Werk  schnell kennen lernen.  z.B Beethoven Sonate oder Sinfonie oder etwas furchtbar kompliziertes:

Hören Sie (oder schauen) dieses Werk in dem sie die Geschwindigkeit verlangsamen 0.75 , 0.50 oder 0.25. Viel einfacher die Partitur zu folgen!

Sie können  auch leise mitspielen!  Spart Zeit und  Nerven

 

Seit ich vor über dreissig  Jahren meinen ersten Schüler  unterrichtet habe, hat sich mein Stil weiter entwickelt. Meine persönliche cellistische Entwicklung beeinflusst immer noch meine aktuelle Unterrichtsmethode.

Als Kind und Student habe ich alle Fehler gemacht die man machen kann. Auch mit viel „extrem und fleissig üben“.

Zum Glück sind mir gewissen Menschen in dem Lebensweg  quer gekommen und haben mich wach gerüttelt. 

So versuche ich  in meinem Unterricht diese unzählige Fehler (1000 falsche Gewohnheiten) des Cellospiels  sofort zu korrigieren.

Faustregel für gutes üben:

Ohne Fehler , 3 x wiederholen, 

nicht möglich ?

vereinfachen!!! z.B langsamer(mit Metronom sehr hilfreich) einen Takt weniger, alle Töne gleich schnell.

3x ohne Fehler wiederholen

OK?

dann wieder schwieriger machen wie z.B. schneller, ein Takt dazu, eine Zeile dazu etc.

 

 

 

Immer die selbe Stolperstelle :

-mach gerade vor deiner Stolperstelle  grosse  Denkpause, (vom Gefühl her, übertrieben lang!)

spiel weiter DIE Stelle so dass sie auch Fehlerlos ist. Also langsam....

Wiederholen , wiederholen  mit diesem Muster  20X

Dabei wird die Pause kürzer, und DIE Stelle schneller. (Muss aber immer sauber bleiben)

Darüber schlafen..... und wiederholen......

SCHNELLSPIELEN , LANGSAM GEÜBT

BRUTAL GUT ÜBEN: auch für  nicht talentierte Profis.

Bereite deine schwierige Stelle vor.

Metronom so langsam einstellen dass Du diese Stelle perfekt spielen kannst. (Ehrlich sein)

Wenn nicht möglich, die Einheit halbieren! z.B von Viertel auf Achtel Schläge einstellen unsw.

Dann: bei jedem Wiederholen  um eine 1 oder 2 ! (je nach Geduld) Metronom Einheit erhöhen. 

 

Es kann sein dass Du bei der Zahl  50 einsteigst und erst bei z.B. 150, 160, 170,  aufhörst.

Aber danach kennst Du deine Stelle garantiert und entdeckst  sogar noch neue Lösungen.

Gut möglich dass Du einige Tage deine knifflige Stelle so üben musst. Es rentiert sich aber!

Tipp: Darüber schlafen, oder auch ein Paar Tage Pause machen und wieder anfangen.

 

 

 

Mit meinem Klavierpartner David Sonder   Muri

Abschlusskonzert mit Mattia Zappa